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Das Problemgesetz

Die Probleme der Menschen
In den meisten Fällen sind sie das Resultat unzureichender
Bildung Ausbildung
Information Kommunikation

Wer sich nicht an Gesetze hält, bekommt Probleme. Das wissen Alle.

Licht-geht-auf-Fotolia_7850876_XS-80x94Achtung Mogelpackung

Allen Sonn-und Feiertagsreden zum Trotz, bei der Bildung werden wir knapp gehalten. Das liegt nicht am fehlenden Geld, wie uns immer wieder  gesagt wird. Denn Geld gibt es genug auf der Welt. Das ist nur ständig auf der Wanderschaft und marschiert eben gern an der Bildung vorbei. Das ist so gewollt. Irrtum ist hier weitgehend ausgeschlossen.

Megaphon-Sprecher Bei der Information ist es eher umgekehrt. Da werden wir mit mehr eingedeckt als wir brauchen und als  uns lieb sein kann.  Unser Bildungsniveau soll sich offensichtlich  in bestimmten Grenzen bewegen. So ist es nicht weiter verwunderlich,  dass  Informationen  immer häufiger als das genaue Gegenteil daherkommen.

Im Schatten der Bildungslücken gedeiht die Desinformation prächtig. Dabei gibt es allerdings immer größere Probleme. Konnte die Erde eine kleine Ewigkeit als flache Scheibe verkauft werden, fliegen solche Täuschungen heute viel schneller auf. Flughäfen, Bahnhöfe, Rettungsschirme – die mit großem Werbeaufwand in den Regalen  platzierten Mogelpackungen erweisen sich als Rohrkrepierer und Ladenhüter.

Unglaublich robust ist die Bildungspflanze namens Ausbildung, gleichsam in Zement gegossen. Flexibilität wird durchaus angemahnt, aber nur solange  das auf einen längeren Anfahrtsweg zur Arbeitsstelle und bescheidene Entlohnungsansprüche hinausläuft. Ansonsten gilt der eiserne Lehrsatz: “Schuster bleib bei Deinen Leisten”. Des Glückes Schmiede sollen bevorzugt ganz Viele für ganz Wenige sein.

Lottoschein-Kugeln Darum greift ein Millionenheer lieber gleich zum Lottoschein und dem Prinzip Hoffnung. Denn das Rechenexempel ist nicht schwierig. Wir müssen ja nicht völlig desillusionierend ganz unten anfangen. Nehmen wir doch einmal  3.000 Euro Brutto je Monat. Das sind im Jahr 36.000 Euro. Damit sind wir in 27 Jahren zwar Brutto-Einkommensmillionär aber genauso nass wie vorher. Unser Vermögen dürfte sich in bescheidenen Grenzen halten.

Bei 5.000 Euro schaffen wir es in 17 Jahren und haben bei sparsamer Lebenshaltung ein paar Euro zur Aufstockung der Rente beiseite gelegt. Um die müssen wir aber ständig zittern.

Wer mit 1.500 Euro über die Runden kommen muss, hat nach 56 Jahren eine Million Euro durch die Hände rinnen sehen und darf froh sein, wenn die Gesundheit ihm noch ein paar Jahre staatlich unterstützes Senioren- dasein ermöglicht. Aus dem Tellerwäscher wird so schnell kein Millionär.

Hamsterrad-LaufradDas sind die Ergebnisse der offiziellen Bildungs-  Ausbildungs-  und Informationspolitik. Mehr ist nicht und mehr dürfen wir auch nicht erwarten. Das ist sicher wie das Amen in der Kirche.  Wenn das nicht unseren Vorstellungen entspricht, müssen wir selbst zur Tat schreiten. Das ist nicht verboten aber ganz offensichtlich auch nicht ausdrücklich gewünscht. Sonst hätten wir es ja anders gelernt. Gefördert werden stattdessen andere Projekte. Sponsern müssen wir uns schon selbst.   

Damit sind wir bei der Kommunikation. Mit ihr steht und fällt unser alternatives Erfolgsmodell, wenn wir aus der Tretmühle ausbrechen wollen. Unsere Grundqualifikationen durch Bildung und Ausbildung treten in den Hintergrund vor Fähigkeiten, die heute  immer entscheidender werden. Eigentlich ist es das Einfachste von der Welt.

Kommunikation besteht aus geben und nehmen. Wir teilen anderen Menschen etwas mit. Andere Menschen übermitteln eine Information an uns.  Die beiden Knackpunkte: wir müssen erkennen und verstehen, was andere uns sagen wollen. Im Gegenzug müssen wir  dafür sorgen, dass  bei den Anderen genau das ankommt, was wir  auch tatsächlich abgeschickt haben. Wenn  dann auch noch  eine Übereistimmung darin  besteht, dass  die Anderen genau das gewünscht haben, was von uns losgeschickt wurde, sind wir fein raus.

Marionette-Mensch Dabei beschränken wir uns nicht nur auf das Akkustische. Auch wenn uns der Chef  lobt, müssen wir die Übersetzung zwischen den Zeilen beherrschen. Wir sollen also noch mehr für das gleiche Geld arbeiten. Alle unsere Vorstellungen die darüber hinausgehen sollen wir begraben. Im andereren Fall würde man uns ja eine (Geschäfts)Partnerschaft anbieten. Oder, wenn einer sagt, er ist der Größte, wissen wir, dass er alle anderen für klein hält.

Sender ———->
           <———- Empfänger

Wenn wir etwas Bestimmtes wollen, müssen wir peinlich genau dafür sorgen, dass unser Wunsch oder Standpunkt unmissverständlich beim Anderen ankommt, sonst bekommen wir gar nichts, etwas ganz anderes oder man tanzt uns auch ohne böse Absicht auf der Nase herum.

Zielscheibe-Euro Ob wir nun mit Anderen kommunizieren oder mit uns selbst ist gleichgültig. Es gelten genau die gleichen Regeln. Präzision ist angesagt. “Ich will reich werden” klappt nicht. Woher soll unserer innerer Kommunikationspartner wissen, was reich ist und wann bitteschön das denn sein soll?

Wenn wir stattdessen sagen und aufschreiben:  “Am 24. Dezember 20XX habe ich mindestens 199.000 Euro auf dem Konto, dann weiß er was zu tun ist und sagt “o.k mache ich”. Wenn wir dann noch unser Bild vor Augen haben, dass wir auf unserer Karibikinsel in der Hängematte liegen, weiß er noch besser, wo es lang gehen soll.

Haengematte-Palmen-Meer
Aussprechen/aufschreiben und dann planvoll etwas tun. Nur das hilft.
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